„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ (Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz)

Am 30. Juni vor 20 Jahren wurde der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz aufgenommen. Dieses Datum sollte nicht unbeachtet verstreichen. Im Rahmen einer Kundgebung dankte die Beauftragte für Behinderte der Bundesregierung den Akteuren von damals: „Es war ein harter Kampf, diese Änderung vor 20 Jahren durchzusetzen. Ich bin froh, heute sagen zu können: Er hat sich gelohnt. Wir wären nicht dort, wo wir heute sind, wenn viele Menschen mit Behinderung sich damals nicht so engagiert eingesetzt hätten.

An den Glasscheiben des Bundestages, auf denen die Artikel des Grundgesetzes aufgeführt sind, wurde bis zum heutigen Tag genau dieser Satz im Artikel 3 nicht aufgenommen. Grund genug, um an dieser Glasscheibe noch einmal darauf hinzuweisen.

Glaswand

Jörn Wunderlich sprach zu den Teilnehmern der Kundgebung und wies darauf hin, dass dieses Thema fraktionsübergreifend ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist und sich die Chefideologen aller Fraktionen zurückhalten sollten, um sachgerechte Entscheidungen im Sinne der Betroffenen zu erreichen.

Jörnspricht

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