„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ (Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz)

Am 30. Juni vor 20 Jahren wurde der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz aufgenommen. Dieses Datum sollte nicht unbeachtet verstreichen. Im Rahmen einer Kundgebung dankte die Beauftragte für Behinderte der Bundesregierung den Akteuren von damals: „Es war ein harter Kampf, diese Änderung vor 20 Jahren durchzusetzen. Ich bin froh, heute sagen zu können: Er hat sich gelohnt. Wir wären nicht dort, wo wir heute sind, wenn viele Menschen mit Behinderung sich damals nicht so engagiert eingesetzt hätten.

An den Glasscheiben des Bundestages, auf denen die Artikel des Grundgesetzes aufgeführt sind, wurde bis zum heutigen Tag genau dieser Satz im Artikel 3 nicht aufgenommen. Grund genug, um an dieser Glasscheibe noch einmal darauf hinzuweisen.

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Überreichung der „Roten Hände“ – gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten – an Leila Zerroughi (Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte)

Jörn Wunderlich nimmt als Leiter einer Delegation des Familienausschusses an der 57. UN-Frauenrechtskommission in New York teil. Thema der Konferenz ist  die Beseitigung und Prävention von allen Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Angestrebt wird ein starkes Abschlussdokument, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht nur in Krisengebieten sondern weltweit einzudämmen.

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Darüber hinaus überreichte die Delegation der Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerroughi, die „Roten Hände“ gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten.

Zu Besuch beim 10. Streetballturnier „Peace for all People, against war” in Zwönitz

„Schulfrei“ gegen „3 Promille“ ...

Als MdB Jörn Wunderlich (DIE LINKE.) erfuhr, dass in Zwönitz am Sonnabend, dem 23.06.2012 das 10. StreetballturnierPeace for all people, against war“ stattfindet, entschloss er sich kurzfristig, daran teil zu nehmen und die Siegerpokale zu sponsern. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, kommt es doch nicht so oft vor, dass Abgeordnete der Parlamente sich auch für kleinere Turniere interessieren. Begeistert schauten der Bundestagsabgeordnete und seine Frau den jungen und älteren Streetballern bei ihren Wettkämpfen zu. Dabei ergaben sich auch Gespräche über die praktizierte Sportförderung des Staates und ihre Tücken. Weiterlesen