Gemeinsam für Kinder

MdB Jörn Wunderlich für Kinderrechte

Kinderrechte sind ein stets aktuelles und leider nicht immer mit der notwendigen Sensibilität beachtetes Thema. Die UNO geht davon aus, dass „51 Prozent der knapp 60 Millionen Menschen, die sich auf der Flucht oder in flüchtlingsähnlichen Situationen befinden, sind jünger als 18 Jahre. “1 Unicef geht davon aus, dass 150 Millionen weltweit Arbeiten müssen. Der Blick muss aber auch nicht in die ferne Schweifen auch in der westlichen Welt werden Kinderrechte missachtet. Erst diese Woche legten u.s.-amerikanische Polizisten einem fünf Jahre alten Kind, über fünf Stunden, Handschellen an einem Flughafen in Washington an2. Begründet wurde das Vorgehen mit der Gefährlichkeit von Kleinkindern für die nationale Sicherheit. Und auch in Deutschland ist die Lage keinesfalls vorbildlich. Unicef führt beispielhaft „Lehrermangel, ungleiche Chancen und nicht genug Schutz vor Gewalt und Missbrauch“ an3.

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Nominierung WK 163

IMG_7803_kHeute fanden sich gut 100 Genossinnen und Genossen aus Mittelsachsen, Zwickauer Land und dem Erzgebirge in der Parkschänke in Limbach-Oberfrohna ein, um mich zu ihrem Direktkandidaten für den WK 163 für die Bundestagswahl zu nominieren. Für die Zustimmung von 98,4 % bedanke ich mich, ebenso wie für die Unterstützung der linksjugend [’solid] Kreis Zwickau. Ich stelle mich der Verantwortung und hoffe mich nach der Wahl 2017 der Familienpolitik wieder intensiv widmen zu dürfen.

Ausstellung „Hinter verschlossenen Türen“

13288932_10208178414292430_811962950_nGestern machte die Ausstellung „Hinter verschlossen Türen“ auch in Limbach Oberfrohna halt. Die Ausstellung befasst sich mit dem Thema häuslicher Gewalt. In meiner Funktion als familienpolitischer Sprecher liegt mir das Thema nicht nur besonders am Herzen, sondern es fällt auch noch in meinen parlamentarischen Aufgabenkreis. Es ist mir daher ein besonders wichtiges Anliegen, dass die Ausstellung an möglichst vielen Orten zu sehen ist.

Für weitere Informationen kann hier die Broschüre heruntergeladen werden.

 

Freital – Rassismus ist keine Meinung

Seit Wochen wird in Freital demonstriert. Eigentlich haben Demonstrationen etwas Gutes, weil sie für etwas werben oder auf Missstände aufmerksam machen wollen. Nur wenn dabei menschenverachtende und rassistische Parolen und Ansinnen geäußert werden, sollte der „Spaß“ sein Ende haben.

Warum immer wieder Sachsen, warum ist die Zahl von Angriffen auf Flüchtlinge, auf Asylunterkünfte und die Zahl von flüchtlingsfeindlichen Kundgebungen in Sachsen überproportional groß? Naturgegeben? Weil im Dritten Reich Sachsen auch schon eine Nazihochburg war? Damit würde man es sich zu einfach machen. Die Gründe liegen woanders. Es hat zu lange Verständnis für rechte Gewalt, Rassismus und Intoleranz gegeben.

Ignoranz gegenüber rechter Gewalt

Jahrelang wurden Opfer von rechter Gewalt als schuldige Provokateure hingestellt, die Hilfe von der Regierung nicht erwarten konnten. Wenn einem von der Stadtverwaltung entgegnet wird  „Wenn die Bunten (Jugendlichen) nicht wären, hätten wir auch keine Probleme mit den Rechten“, zeigt dies deutlich die Ignoranz gegenüber rechter Gewalt. Weiterlesen

„Mein einzigartiges Leben in 324 Tagen“ – Ein Bericht über die Erlebnisse und Eindrücke einer Schülerin, welche ein Jahr lang in den USA verbringen durfte

Ermöglicht werden diese Austauschjahre mithilfe des Parlamentarischen Patenschaftsprogrammes des deutschen Bundestages.

„Als der Tag meiner Abreise endlich da war und es wirklich los ging, klang das Alles für mich immer noch so unrealistisch – aber jetzt war es so weit. Am neunten August war ich so aufgeregt und mir war etwas mulmisch, aber meine Vorfreude überwog natürlich. Nach endlosen Stunden im Flugzeug und Bus kam ich endlich in Bangor, ME an und musste noch zwei Tage lang auf meine neue Familie warten. Als die Woodsides nur noch wenige hunderte Meter entfernt waren, spürte ich nur noch Adrenalin pur. Weiterlesen